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Behalte mich in Deiner Pflege

Strophe 1

Behalte mich in Deiner Pflege,
Du, der dem Tode mich entrückt,
dass nicht der Trug der eignen Wege
mich grad Erlösten neu umstrickt!
Du kennst mein Herz in seinem Trutze,
Du kennst's in seiner Kreuzesflucht;
behalte mich in Deinem Schutze,
behalt mich, Herr, in Deiner Zucht!

Strophe 2

Du musst, was Du begannst, vollenden;
aus mir wächst Heil‘ges nicht hervor.
Behalt in Deinen Meisterhänden
mich weiches Wachs, mich schwankes Rohr!
Ob milde Lüfte wehn, ob Stürme,
o lass mich nimmer, nimmer los!
Behalte mich in Deinem Schirme
und Deiner Liebe treuem Schoß.

Liederbücher

  • Reichslieder 1909Nummer: 401
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 327

Notensatz (4 Stimmen gemischt)