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Wie hat's die Seele doch so gut

Strophe 1

Wie hat's die Seele doch so gut,
dich sich dem Herrn ergibt,
die nichts mehr will und nichts mehr tut,
als dass sie Jesum liebt.

Strophe 2

Still wandelt sie an Seiner Hand,
ein selig Kind des Lichts,
das Antlitz hin zu Ihm gewandt,
und scheut und fürchtet nichts.

Strophe 3

Sie ziehet mutig ihre Bahn:
mit Ihm wird nichts zu schwer,
und Erdenlust und eitler Wahn
verlocken sie nicht mehr.

Strophe 4

Sie weiß, wenn noch die Sünde drückt,
hat Er mit ihr Geduld;
und geht sie noch so tiefgebückt,
so kennt sie Seine Huld.

Strophe 5

Sie trägt geduldig ihre Last,
bis Seine Stunde schlägt;
sie weiß, Er gönnt ihr wieder Rast,
der treu die Schwachen trägt.

Notensatz (4 Stimmen gemischt)