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Fröhlich zieh ich meine Straße hier

Strophe 1

Fröhlich zieh ich meine Straße
hier durch dieses Erdental;
meinen Herrn ich nimmer lasse,
Er beschirmt mich überall.
Mag manch wilder Sturm auch toben,
der mich zu verderben droht,
gläubig blicke ich nach oben,
bin getrost in Not und Tod.

Strophe 2

Jesus starb am Kreuzesstamme,
trug dort alle Sündenschuld,
o wie glüht in heil'ger Flamme
doch Sein Herz voll Lieb und Huld!
Drum hab ich mich Ihm ergeben,
in Ihm sich mein Herze freut,
ohne Ihn könnt ich nicht leben,
ich bin Sein in Ewigkeit.

Strophe 3

Heil fand ich in Jesu Wunden,
bin von Sünd gewaschen rein;
Fried und Ruh hab ich gefunden,
drum kann ich so fröhlich sein.
Mag die Welt auch gleich micht hassen,
willig trag ich Christi Schmach;
bis ich werd im Tod erblassen,
folg ich meinem Heiland nach.

Strophe 4

Willst auch du so glücklich werden,
armes, friedeleeres Herz?
Lass die Treber dieser Erden,
die dir bringen Leid und Schmerz!
Jesus nur kann recht beglücken,
füllt dein Herz mit sel'ger Lust,
will dich laben und erquicken,
o so komm an Seine Brust!

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 371
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 300

Notensatz (4 Stimmen gemischt)