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Herr, mit Inbrunst bitten wir

Strophe 1

Herr, mit Inbrunst bitten wir
nicht ein irdisch Gut von Dir,
nichts, womit man eitel prangt,
nichts, wonach die Welt verlangt.

Refrain

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 2

Nicht das Fleisch, der Herr allein
soll in uns der Herrscher sein,
und wir wollen lauschen still,
wenn Er mit uns reden will.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 3

Dass wir Ihn so oft betrübt,
seinen Wink nicht ausgeübt,
Herr, Du wollest es verzeihn;
künftig soll es besser sein!

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 4

Er allein bestimme nun
unser Denken, Reden, Tun
also, dass sich kein Gebiet
Seinem Einfluss mehr entzieht.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 5

Unter deines Geistes Zucht
reife still die Geistesfrucht;
jeder müsse an uns sehn
das, was in uns ist geschehn.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 6

Liebe, Freude, Glaubenstreu
werde täglich bei uns neu;
Sanftmut, Freundlichkeit, Geduld
decke stets des Nächsten Schuld.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 7

Da sei Friede, Gütigkeit,
die zum Dienen ist bereit,
Reinheit, welche von sich weist
alles das, was schädlich heißt.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 8

Volle Wahrheit, Mäßigkeit,
Treue, Fleiß und Nüchternheit
müsse ohne falschen Schein
an uns wahrzunehmen sein.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Strophe 9

Welche Gnade liegt darin,
ganz zu tun nach Deinem Sinn,
als Dein Werkzeug dazustehn,
sich von Dir gebraucht zu sehn.

Refrain (Wdh.)

Sieh, wir wollen, Herr, Du weißt,
wandeln nur nach Deinem Geist,
nichts soll Deinem sanften Flehn
hemmend mehr im Wege stehn!
Nimm, o nimm Du allein
bleibend unsre Herzen ein!

Liederbücher

  • Jesu Name 1Nummer: 174
  • Reichslieder 1909Nummer: 428
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 687

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Notensatz (4 Stimmen gemischt)

Melodie: (unbekannt)