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In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten

Strophe 1

In allen meinen Taten
lass ich den Höchsten raten,
der alles kann und und hat;
Er muss zu allen Dingen,
soll's anders wohl gelingen,
selbst geben guten Rat und Tat.

Strophe 2

Nichts ist es spät und frühe
um alle meine Mühe,
mein Sorgen ist umsonst;
Er mag's mit meinen Sachen
nach Seinem Willen machen,
ich stell's in Seine Gnad und Gunst.

Strophe 3

Es kann mir nichts geschehen,
denn was Gott hat ersehen,
und was mir selig ist.
Ich nehm es, wie Er gibet;
ich weiß mich ja geliebet
von Dem, der selbst die Liebe ist.

Strophe 4

Ich traue seiner Gnaden,
die mich vor allem Schaden,
vor allem Übel schützt;
lob ich nach seinen Sätzen,
so wird mich nichts verletzen,
nichts fehlen, was mir ewig nützt.

Strophe 5

Ihm hab ich mich ergeben
zu sterben und zu leben,
sobald Er mir gebeut;
es sei heut oder morgen,
dafür lass ich Ihn sorgen,
Er weiß allein die rechte Zeit.

Strophe 6

So sei nun, Seele, Seine
und traue dem alleine,
der dich geschaffen hat.
Es gehe, wie es gehe,
dein Vater in der Höhe,
der weiß zu allen Sachen Rat.

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 407
  • Jesu Name 6Nummer: 1696
  • Lieder für d. christl. HausNummer: 90
  • Reichslieder 1909Nummer: 349
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 404

Notensatz (4 Stimmen gemischt)