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Nun ruhen alle Wälder

Strophe 1

Nun ruhen alle Wälder,
Vieh, Menschen, Stadt und Felder,
es schläft die ganze Welt.
Ihr aber, meine Sinnen,
auf, auf, ihr sollt beginnen,
was eurem Schöpfer wohlgefällt!

Strophe 2

Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
die Nacht, des Tages Feind!
Fahr hin, ein andre Sonne,
mein Jesus, meine Wonne,
gar hell in meinem Herzen scheint!

Strophe 3

Der Tag ist nun vergangen,
die güldnen Sternlein prangen
am blauen Himmelssaal.
Also werd ich auch stehen,
wann mich wird heißen gehen
mein Gott aus diesem Jammertal.

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 408
  • Jesu Name 2Nummer: 582
  • Reichslieder 1909Nummer: 616
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 506

Notensatz (4 Stimmen gemischt)