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Wenn ich, o Schöpfer, Deine Macht

Strophe 1

Wenn ich, o Schöpfer Deine Macht,
die Weisheit Deiner Wege,
die Liebe, die für alle wacht,
anbetend überlege,
so weiß ich, von Bewund’rung voll,
nicht, wie ich Dich erheben soll,
mein Gott, mein Herr und Vater!

Strophe 2

Mein Auge sieht, wohin es blickt,
die Wunder Deiner Werke:
Der Himmel, prächtig ausgeschmückt,
preist Dich, du Gott der Stärke!
Wer hat die Sonn an Ihm erhöht?
Wer kleidet sie mit Majestät?
Wer ruft dem Heer der Sterne?

Strophe 3

Wer misst dem Winde seinen Lauf?
Wer heißt die Himmel regnen?
Wer schließt den Schoß der Erde auf,
mit Vorrat uns zu segnen?
O Gott der Macht und Herrlichkeit,
Gott, Deine Güte reicht so weit,
so weit die Wolken reichen!

Strophe 4

Der Mensch, ein Leib, den Deine Hand
so wunderbar bereitet,
der Mensch, ein Geist, den sein Verstand
Dich zu erkennen leitet:
Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,
ist sich ein täglicher Beweis
von Deiner Güt und Größe.

Strophe 5

Erheb Ihn ewig, o mein Geist,
erhebe Seinen Namen!
Gott, unser Vater, sei gepreist,
und alle Welt sag Amen!
Und alle Welt fürcht ihren Herrn,
und hoff auf Ihn und dien Ihm gern:
Wer wollte Gott nicht dienen?

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 429
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 551

Notensatz (4 Stimmen gemischt)