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Wer kann, Herr, Deine Liebe fassen

Strophe 1

Wer kann, Herr, Deine Liebe fassen,
wer ihre Tiefen je verstehn,
die Liebe, die Dich ließ verlassen
des Vaterhauses lichte Höhn,
zu tragen willig Schmach und Hohn
und unsern Sündenlohn!

Strophe 2

Sind’s die Gewaltigen an Stärke,
die Wächter dort im Heiligtum,
sind’s Deiner Schöpferhände Werke,
die würdig künden ihren Ruhm,
der Liebe, die in bittrer Not
Dir bracht‘ den Kreuzestod?

Strophe 3

Wer anders könnte sie erfassen
als Sünder, einstmals arm und blind,
die fern von ihr im Finstern saßen
und nun des Lichtes Kinder sind!
Wir preisen jubelnd ihre Macht,
die uns zu Dir gebracht.

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 160
  • Glaubenslieder 1952Nummer: 90

Kategorien

Lob und Anbetung

Notensatz (4 Stimmen gemischt)