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Wer will Gottes Auserwählte

Strophe 1

Wer will Gottes Auserwählte,
die Er voller Vaterhuld
in dem Sohn zu Kindern zählte,
zeihen der vergebnen Schuld?
Gott erklärt sie für Gerechte,
heißt sie Söhne, nicht mehr Knechte;
wer will je verdammen sie?
Der gerecht macht, Gott, ist hie.

Strophe 2

Hier ist Christus, der gestorben,
ja, auch auferwecket ist;
der uns durch sein Blut erworben,
trotz des Feindes Macht und List.
Er sitzt nun zu Gottes Rechten,
unsre Sache zu verfechten;
Er, der uns bei Gott vertritt,
teilt uns Seinen Segen mit.

√úbersetzung: (unbekannt)

zeihen: bezichtigen, beschuldigen;
hie (mittelhochdeutsch): hier

Liederbücher

  • Geistliche Lieder (Beröa)Nummer: 30

Notensatz (4 Stimmen gemischt)