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An Deiner Rede will ich bleiben

Strophe 1

An Deiner Rede will ich bleiben,
Du treuer Heiland Jesus Christ!
Und ob auch keiner dran verbliebe,
ich weiß ja, was Dein Wort mir ist:
Wie aus der Sünde tiefstem Jammer,
wie aus des Todes finstrer Nacht,
wie aus der Sünde Haft und Banden
Dein teures Wort mich frei gemacht.

Strophe 2

An Deiner Rede will ich bleiben;
drauf lässt sich's bauen felsenfest.
Ich weiß ja, dass von Deinen Worten
Du keins zur Erde fallen läss'st.
Eh sollen Berg‘ und Hügel weichen,
eh stürzt der ganze Weltkreis ein,
eh auch das kleinste Deiner Worte,
Herr Jesus, unerfüllt wird sein!

Strophe 3

An Deiner Rede will ich bleiben:
Kein Wörtlein drin sei mir zu klein!
Das kleinste Wort aus Deinem Munde
muss größer als die Welt ja sein.
Du sprachst ein Wort, und sie erstanden,
die Kreaturen ohne Zahl;
Du sprichst ein Wort und Herzen schmelzen,
die kalt und härter sind als Stahl.

Strophe 4

An Deiner Rede will ich bleiben,
wie Kinder an der Eltern Mund;
Ach, lass an Deinem Wort mich hangen
so fest noch in der letzten Stund,
und nimm dann hin in Deinen Frieden
zu Dir Dein teu'r erkauftes Kind.
Dahin, wo ohne Wort Dich schauen,
die Deine rechten Jünger sind!

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 493
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 160
  • Reichslieder 1909Nummer: 516

Notensatz 1 (4 Stimmen gemischt)

Notensatz 2 (4 Stimmen gemischt)

Melodie: (unbekannt)

Notensatz 3 (4 Stimmen gemischt)

Melodie: (unbekannt)