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Mein Heiland ist mein Steuermann

Strophe 1

Mein Heiland ist mein Steuermann,
so groß an Macht und Treu
treff ich auf Erden keinen an,
Er steht mir sicher bei.
Mein Schifflein hat Er selbst gebaut
so wasserdicht und fest;
mit Wind und Meer ist Er vertraut,
|: und niemals mich verlässt. :|

Strophe 2

Oft lässt Er wohl geraume Zeit
mich ziehn durch Sturm und Nacht,
doch hat Er meine Sicherheit
schon vor dem Sturm bedacht.
Er ankert selber her und hin
und lenkt der Winde Lauf;
den Landungsplatz hat Er im Sinn
|: und führt mich sicher drauf. :|

Strophe 3

Will doch mein Glaube sinken dann,
so wandelt Er daher,
gebietet als ein Felsenmann
den Stürmen und dem Meer.
"Hier bin ich," ruft Er, "fürcht dich nicht
und glaub und liebe nur!
Ich bleibe in der Nacht dein Licht
|: auch ohne helle Spur." :|

Strophe 4

Wie bin ich doch so wohl daran
in dieser sichern Hut!
Ich hab den besten Steuermann,
Er führet mich stets gut.
Sein Kompass weist zur ew'gen Ruh,
geht's auch durch Sturm und Wind,
gottlob, es geht der Heimat zu,
|: wo all die Sel'gen sind. :|

Text: (unbekannt)

Liederbücher

  • Reichslieder 1909Nummer: 355
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 422

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Notensatz 2 (4 Stimmen gemischt)