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O Welt sieh hier dein Leben
O Mensch, sieh hier das Leben

Strophe 1

O Welt, sieh hier dein Leben
am Stamm des Kreuzes schweben,
dein Heil sinkt in den Tod!
Der große Fürst der Ehren
lässt willig Sich beschweren
mit Schlägen, Hohn und großem Spott.

Strophe 2

Wer hat Dich so geschlagen,
mein Heil, und Dich mit Plagen
so übel zugericht't?
Du bist ja nicht ein Sünder,
wie wir und unsre Kinder;
von Missetaten weißt Du nicht.

Strophe 3

Ich, ich und meine Sünden,
die sich wie Körnlein finden
des Sandes an dem Meer,
die haben Dir erreget
das Elend, das Dich schläget,
und Deine Martern ganzes Heer.

Strophe 4

Ach, Herr, wer kann es fassen,
dass Du am Kreuz verlassen
von Gott für meine Schuld?
Ja, Herr, als Du gestorben,
hast Du um mich geworben,:
o welche wunderbare Huld.

Strophe 5

Hab Dank denn für Dein Sterben!
Ich sollte nicht verderben,
nicht gehen in die Pein.
Auf Dein Werk darf ich trauen;
auf Dein Wort fest vertrauen;
ich weiß, so bin ich ewig Dein.

Liederbücher

  • Glaubenslieder 1Nummer: 167
  • Gute BotschaftsliederNummer: 23
  • Lieder für d. christl. HausNummer: 138
  • Reichslieder 1909Nummer: 90
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 69

Notensatz 1 (4 Stimmen gemischt)

Notensatz 2 (4 Stimmen gemischt)

Melodie: (unbekannt)