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Wie herrlich ist's, ein Schäflein Christi werden

Strophe 1

Wie herrlich ist's, ein Schäflein Christi werden,
und in der Huld des treusten Hirten stehn!
Kein höh'rer Stand ist auf der ganzen Erden,
als unverrückt dem Hirten nachzugehn.
Was alle Welt nicht geben kann,
das trifft solch Schäflein stets bei seinem Hirten an.

Strophe 2

Hier findet es die angenehmsten Auen,
hier wird ihm stets ein frischer Quell entdeckt;
kein Auge kann die Gnaden überschauen,
die es allhier in reicher Menge schmeckt,
hier wird ein Leben mitgeteilt,
das unvergänglich ist und nie vorübereilt.

Strophe 3

Wer leben will und gute Tage sehen,
der halte sich zu dieses Hirten Stab!
Hier wird sein Fuß auf grüner Weide gehen,
da ihm die Welt vorhin nur Träber gab;
hier wird nichts Gutes je vermißt,
dieweil der Hirt ein Herr der Schätze Gottes ist.

Strophe 4

Doch ist dies nur der Vorschmack größ'rer Freuden;
es folget noch die lange Ewigkeit!
Da wird das Lamm die Seinen herrlich weiden,
wo der kristall'ne Strom das Wasser beut;
da siehet man erst klar und frei,
wie unaussprechlich reich ein Schäflein Christi sei.

Liederbücher

  • Christliche LiederNummer: 17
  • Lieder für d. christl. HausNummer: 183
  • Reichslieder 1909Nummer: 245
  • Reichslieder 1931/51Nummer: 104

Notensatz 1 (4 Stimmen gemischt)

Notensatz 2 (4 Stimmen gemischt)

Melodie: (unbekannt)